15. Dezember 2017 / Redaktion / 0 Comments
Bei der Drive Sustainability Initiative geht es darum, eine Nachhaltigkeits-Partnerschaft einzugehen zwischen unterschiedlichen Automobilbauern und damit Schwachstellen aufzudecken, die sowohl ökologischem, arbeitsrechtlichem oder ethischem Ursprung sein können. Ob das klappt, bleibt abzuwarten.
Zehn führende Automobilhersteller weltweit haben sich zu einem einzigartigen Projekt zusammengefunden, der so genannten Drive Sustainability Initiative. Im Vordergrund dieser Initiative steht das Thema Nachhaltigkeit und das auf allen Ebenen. So möchte man arbeitsrechtliche Schwachstellen aufdecken, die Beschaffung von Materialien und Rohstoffen verbessern und ethische Gesichtspunkte dabei nicht aus den Augen verlieren. Seit fünf Jahren bereits läuft die Planung des Projekts, welches 2018 endlich realisiert und durchgeführt werden soll. Der Schwerpunkt liegt in der Automobilzulieferkette.
Denn gerade hier bedarf es gemeinsamen Nachhaltigkeitsstandards für den gesamten Beschaffungsprozess der ökologischen Grundsätzen gehorcht und deshalb nicht nur effizient, sondern auch Umwelt bewusst sein sollte. Speziell in der Automobilindustrie ist es längst keine Selbstverständlichkeit, die Rohstoffbeschaffung anhand solcher Umwelt-Kriterien zu bewerten. Stattdessen geht es in der Regel mehr um das Thema Nutzbarkeit und natürlich auch um die Kostenkontrolle im gesamten Herstellungsprozess.
Mit Vollgas zur besseren Rohstoffkontrolle
Umso wichtiger ist jetzt der Durchbruch in diesem Segment der auch beinhaltet, die Rohstoffe hinsichtlich ihres Risikos zu bewerten und einzuschätzen. Um das zu gewährleisten haben sich die Unternehmen ein spezialisiertes Beratungsunternehmen gesucht. Das nennt sich Dragonfly Initiative und hat seinen Sitz in Großbritannien. Hier bewertet man alle Rohstoffe vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit, prüft kürzere Beschaffungswege und besserer Einbaukonditionen. Insgesamt also ein Projekt, das viele Befürworter gewinnen konnte und hoffentlich lange bestehen bleibt.
Die derzeitigen Projektinitiatoren sind:
- BMW Group
- Ford
- Daimler
- Toyota Motor Europe
- Volvo Cars und Volvo Group
- Honda
- Scania CV
- Volkswagen
- Jaguar Land Rover
5. Dezember 2017 / Redaktion / 0 Comments
Eine aktuelle Studie zum Thema „3D Printing – Risks and Opportunities“ macht deutlich, wie profitabel es für die Umwelt sein kann, künftig in 3D zu drucken. Dabei kommt es nicht nur auf das Material und ein spannendes Design an, sondern auch auf ein ressourceneffiziente Herstellung der einzelnen Produkte. Die Frage ist, wie lässt sich das realisieren und kostengünstig für den Kunden umsetzen?
Wo immer neue Technologien entworfen werden, geht es längst nicht nur darum den Alltag aller Beteiligten zu vereinfachen und effizient zu fertigen, es geht auch darum die Umwelt zu schonen. Was dieses Thema mit einem 3D-Drucker zu tun hat, das zeigt die Studie des Öko-Instituts zum Thema „3D Printing – Risks and Opportunities“. 3D-Drucker kommen immer mehr in Mode. Sie sind nicht nur in der Lebensmittelindustrie inzwischen von großer Bedeutung für den Aufdruck von unterschiedlichen Tortenmotiven oder ausgefallenen Tellerdekorationen, die Drucker können inzwischen sogar kleine Fertigungsteile problemlos drucken und das so präzise, dass kaum ein Unterschied zum Original zu erkennen ist.
Bei all den neuen Chancen und Möglichkeiten die sich durch dieses Druckverfahren bieten stellt sich natürlich auch ein großes Problem dar verbunden mit einer Frage: Wie kann der Druck durch Farbe und Material so ressourcensparend gelingen, dass dabei möglichst umweltbewusst gearbeitet wird?
Viele Ideen, wenige konkrete Lösungsansätze
Dabei meint umweltbewusst nicht nur den Druck an sich und das Material, welches dabei Verwendung findet, sondern auch die Transportkosten, Lagerhaltung und Verpackung des eigentlichen Druckwerkzeugs. Schwierig wird es aufgrund der beschränkten Materialwahl. Hier können natürlich nur bestimmte Rohstoffe Verwendung finden und das macht es wiederum schwer, über Ressourceneinsparungen konkret nachzudenken und trotzdem das Potenzial der Drucktechnik voll auszuschöpfen.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Technik noch in den Kinderschuhen steckt, wenngleich sie bereits vielfache Verwendung findet. Eine Idee wäre, als Druckvorlage beispielsweise Holz zu verwenden, weil dieses einen geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlässt. Schwierig ist dies allerdings noch in der technischen Umsetzung. Außerdem wünschen sich Kunden oftmals leichte Kunststofflösungen. Die haben aber gleichzeitig in der Regel eine kurze Lebensdauer. Auch das ist ein Teufelskreis, denn je länger die Verwendung eines Druckwerks, desto besser ist natürlich auch die Umweltbilanz des gesamten Vorgangs. Noch bieten sich hier keine konkreten Lösungsvorschläge an, dafür müsste ein Blick in die Zukunft geworfen werden um herauszufinden, wie groß die Verwendung von 3D-Druckwerken tatsächlich ist und über welche Lebensdauer diese verfügen. Noch bleiben also viele Fragen offen.