28. Dezember 2018 / Redaktion / 0 Comments
Immer mehr Unternehmen unterstützen ihre Fertigung mit digitalen Messgeräten. Damit wird die Qualitätssicherung um ein Vielfaches einfacher und effizienter. Die Industrie 4.0 hält Einzug, und kaum ein Unternehmen kann darauf verzichten.
Die Digitalisierung an den Fertigungsstrecken in der Produktion wird immer wichtiger für die Unternehmen. Sie steht für eine gleichbleibend hohe Qualität und erleichtert den Qualitätssicherern ihre Arbeit.
Höhere Effizienz in der Fertigung
Wer die Fertigungsstrecken mit Hilfe digitaler Messgeräte vollständig überwacht, profitiert von zahlreichen Vorteilen. Das Qualitätsmanagement erhält mit der Digitalisierung wichtige Messdaten, um eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten. Da jeder Abschnitt der Fertigung vollständig kontrolliert wird, gelingt es der Qualitätssicherung, entstehenden Fehlern sofort entgegenzuwirken.
Dadurch sinkt die Quote fehlerhafter Teile, was wiederum eine enorme Kostenersparnis mit sich bringt. Dank der Digitalisierung spielt die Stückzahl des Fertigungsauftrags keine Rolle mehr. Ob Massenproduktion oder geringe Stückzahlen – die digitale Überwachung der Fertigung lässt jeden Auftrag erfolgreich fertigstellen.
Innerhalb der kommenden fünf Jahre erwarten Experten einen Effizienzzuwachs in Höhe von 12 Prozent durch die zunehmende Digitalisierung in der Fertigung.
Vollständige Automatisierung in den Fabriken
Das Endziel der sogenannten Industrie 4.0 ist ganz klar definiert. Es soll auf eine vollständige Automatisierung der Fertigungsindustrie hinauslaufen. Einige Vorreiter gibt es bereits. Doch diese kämpfen noch mit Anlaufschwierigkeiten, was als Warnung für zu schnelles Umsetzen dieses Endziels betrachtet werden sollte.
Größte Herausforderung – andere Arbeitsplätze schaffen
Die vollständige Automatisierung hätte einen Stellenabbau in der industriellen Fertigung zur Folge. Und dieser muss langfristig entgegen gewirkt werden. Zahlreiche Arbeiter, die in der Fertigungsbranche beschäftigt sind, werden durch Digitalisierung ihre Arbeitsplätze verlieren. Hier muss ein Auffangkonzept geschaffen werden, das diesen Menschen eine Zukunftsperspektive bietet. Noch ist es Zeit, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
11. Dezember 2018 / Redaktion / 0 Comments
Riesige Datenmengen entstehen während der Produktion an den Fertigungsstrecken. Doch bislang wird das Potenzial daraus noch längst nicht ausgeschöpft. Sie liegen brach, könnten aber eigentlich sehr viel im Unternehmen bewirken.
Big Data – in jedem Unternehmen mit industrieller Fertigung entstehen gigantische Datenmengen, die noch nicht vollständig genutzt werden. Sie würden Optimierungen möglich machen, die dem Unternehmen eine enorme Kostenersparnis bringen.
Enorme Datenmengen in der industriellen Fertigung
Die Internetriesen machen es bereits vor: Sie sammeln die Daten ihrer Nutzer und verwenden sie für ihre Zwecke. Dadurch werden Jahr für Jahr enorme Gewinne eingefahren. Auch in der industriellen Fertigung fallen riesige Datenmengen an, die längst noch nicht in vollem Umfang zur Optimierung der betrieblichen Abläufe und der Qualitätskontrollen genutzt werden. Hier versteckt sich ein enormes Potenzial, das den Unternehmen bares Geld einbringen könnte.
Auswertung und Nutzung der Daten
An den Fertigungsstrecken werden Daten zur Qualität der Teile, zur Geschwindigkeit der Fertigung, zum Zustand der Maschinen und zu vielen weiteren Faktoren gesammelt. Doch oft werden diese ausschließlich dazu benutzt, um einzugreifen, wenn Bedarf besteht.
Wer hier erkennt, wie er diese Datenmengen für seine Zwecke nutzen kann, wird seine Produktion deutlich rentabler gestalten können.
Aus den Daten kann beispielsweise ersichtlich sein, welche Prozesse automatisiert werden könnten. Der optimale Wartungszeitpunkt für die Maschinen könnte daraus abgeleitet werden.
Experten sehen enormes Potenzial
Die Experten Frost & Sullivan sehen in der Analyse der Datenmengen (Big Data Analytics) ein enormes Einsparpotenzial. So könnte die Produktionseffizienz um 10 Prozent angehoben werden. Außerdem schätzen sie die Ersparnis bei den Betriebskosten auf etwa 20 Prozent. Auch der Posten der Instandhaltungskosten würde sich nach Expertenmeinung um etwa 50 Prozent reduzieren können.
Um dieses große Sparpotenzial jedoch ausnutzen zu können, ist ein gewissenhaftes Zusammenspiel von IT-Spezialisten, Softwareentwicklern, Data Scientists und anderen Experten notwendig. Bislang gibt es nur sehr wenige Unternehmen, die bereits auf Big Data Analytics setzen. Doch in Zukunft könnte diese Art der Analyse wegweisend sein.