Fertige Elektronik – frisch aus dem 3D-Drucker

Der 3D-Druck eröffnet äußerst interessante Möglichkeiten. Nun ist es Wissenschaftlern gelungen, Geräte herzustellen, die über eine innere Elektronik verfügen. All dies soll in einem einzigen Arbeitsgang möglich sein.

Am MIT haben sich Wissenschaftler mit dem Leistungsspektrum des 3D-Drucks auseinandergesetzt. Dabei haben sie eine Technologie entwickelt, die es möglich macht, Geräte mit integrierter Elektronik auf diesem Wege zu drucken. Damit könnte ein Wegweiser für die Zukunft der Elektronikbranche geschaffen sein.

Rasante Entwicklung in der Elektronikbranche

Gerade in der Elektronikbranche schreitet die Entwicklung geradezu rasant voran. Die Bauteile sind im Laufe der vergangenen Jahre immer kleiner geworden. Ihre Lebensdauer hat sich verkürzt, und die Anforderungen wachsen gefühlt täglich. Bislang war es üblich, dass europäische Entwickler ihre Pläne nach Ostasien schickten, um dort Prototypen fertigen zu lassen. Dies brachte einige nicht unerhebliche Nachteile mit sich. Es mussten bestimmte Stückzahlen abgenommen werden, die meist die benötigte Anzahl deutlich überschritten. Hinzu kam eine längere Wartezeit aus der Dauer der Fertigung und der Lieferung, die die Unternehmen in Kauf nehmen mussten. Dieses Prozedere könnte sich schon bald ändern. Denn der 3D-Druck eröffnet neue, interessante Möglichkeiten für die Elektronikbranche.

3D-Drucker, die speziell für elektronische Bauteile entwickelt wurden, bieten den Unternehmen die Möglichkeit, ihre Prototypen in der hauseigenen Entwicklungsabteilung anzufertigen. So gelingt es deutlich schneller, die Neuerungen voranzutreiben. Außerdem sind auch Modifizierungen einfacher und schneller möglich.

Die Anforderungen an die Fertigung elektronischer Bauteile haben sich verändert. Die Teile werden immer kleiner und komplexer. Gleichzeitig müssen sie für vielerlei Anwendungsgebiete geeignet sein. Oft werden Schaltkreise auch auf nicht ebenen, flexiblen Materialien gedruckt, was neue Herausforderungen bedeutet. Neuartige Materialien wie Graphen, auf das Schweizer Forscher setzen, sollen die Herstellung elektronischer Bauteile zukünftig flexibler und deutlich einfacher gestalten.

Auch am MIT, dem Massachusetts Institute of Technology, ist es Wissenschaftlern gelungen, ein Gerät mit integrierter Elektronik in einem Schritt aus dem 3D-Drucker herzustellen. Dazu haben sie ein Filament entwickelt, das in seinem Inneren viele feine Drähte als Stromleiter enthält. Außerdem sind Halbleiter und Isolatoren integriert. Insgesamt setzen die Forscher auf acht verschiedene Materialien, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen können. Aus dieser Entwicklung könnten viele neue Möglichkeiten für die Herstellung von elektronischen Komponenten mittels 3D-Druck entstehen.

KI ist in der Qualitätssicherung von großer Bedeutung

Die Ankerpunkte in der Qualitätssicherung sind es, die Effizienz steigern, die Kosten langfristig reduzieren und natürlich die Produkte verbessern. In vielen Industriezweigen herrscht inzwischen eine Null-Fehler-Toleranz. Wer sich trotzdem welche erlaubt, der verliert wertvolle Kunden. Deshalb ist die Nachfrage nach KI hoch.

Die Abkürzung KI steht für Künstliche Intelligenz. Gemeint sind spezielle computerbasierte Modelle die es erlauben, auf technisch höchstem Niveau Fehler zu erkennen und sie zu beheben. Gerade da, wo das menschliche Auge versagt und die Qualitätskontrollen schlicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen würden, macht es Sinn diese anspruchsvollen Aufgaben an computergesteuerte Systeme zu übertragen. Sie arbeiten mit unterschiedlichen Technologien, seien es visuelle Kontrollmechanismen der Sensorik bis hin zu Robotik. Mehr und mehr Unternehmen stellen ihre Produktion um und bedienen sich der neusten Entwicklungen auf dem Markt. Und sie wissen worin sie investieren: In eine erfolgsversprechende Zukunft auf dem Markt. Schließlich wollen die Kunden keine fehlerhafte Ware haben. Und nicht nur das. In sensiblen Bereichen dürfen erst recht keine Fehler passieren, denn das wäre fatal.

Immer neue Systeme erfordern Lernbereitschaft

Wo keine Fehler erlaubt sind, da braucht es zuverlässige Systeme, die das garantieren. Hier kommen die Entwicklungen der KI zum Tragen, denn sie schaffen das, was Menschen nicht können. Sie können schnell, effizient und sicher 24 Stunden am Tag kontrollieren, analysieren und melden. Dabei kommt eine Kombination von Softwarelösungen und Hardware zum Einsatz. Welche für das jeweilige Unternehmen in Frage kommt, entscheidet jeder für sich. Die meisten Systeme sind individualisierbar und daher flexibel in der Anwendung. Fest steht, ohne KI geht es nicht mehr und das muss es ja auch nicht, denn ständig kommen neue Entwicklungen auf den Markt. Umso wichtiger ist es, sich diesbezüglich fortzubilden, auf- oder nachzurüsten und so konkurrenzfähig zu bleiben.