parts2clean Messe Anfang Oktober

Es ist wieder soweit. Die Leitmesse für die industrielle Teile- und Oberflächenreinigung parts2clean wird nach der Zwangspause im vergangenen Jahr endlich wieder stattfinden, vom 5. bis zum 7. Oktober. Hier treffen sich die Vertreter der Branche, um sich auszutauschen und mit den neuesten Erkenntnissen vertraut zu machen.

Stuttgart richtet Anfang Oktober die Leitmesse für die industrielle Teile- und Oberflächenreinigung parts2clean aus. Dort stehen Produkte, Services und Lösungen der gesamten Branche im Mittelpunkt.

Physisches Aufeinandertreffen der wichtigsten Vertreter der Branche

Nachdem im vergangenen Jahr auf die Durchführung der physischen Veranstaltung pandemiebedingt verzichtet werden musste, freuen sich die Unternehmen der Branche nun auf ihre Leitmesse. Vom 5. bis 7. Oktober 2021 wird die Fachmesse der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung parts2clean auf dem Stuttgarter Messegelände stattfinden. Hier treffen Vertreter der Branche aus dem In- und Ausland aufeinander, um innovative Produkte, neuartige Lösungen und kundenorientierte Services vorzustellen. Gleichzeitig wird diese Plattform gern genutzt, um sich gegenseitig auszutauschen und Einblicke in andere Bereiche der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung zu erleben.

Anbieter und Kunden erhalten auf der parts2clean eine angenehme Plattform, um sich kennenzulernen, die eigenen Produkte zu präsentieren und verschiedenste Lösungen zu diskutieren. In diesem Jahr wird es außerdem ein erweitertes digitales Angebot geben. So sollen noch mehr Interessierte erreicht werden. Allerdings liegt ein großer Fokus, wie auch in der Vergangenheit, auf dem Networking. Die Branche soll Gelegenheit bekommen, um wertvolle Kontakte zu knüpfen und die Unternehmen dadurch voranzubringen.

In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Reinigung bei Fraunhofer organisiert die Deutsche Messe als Ausrichter ein Fachforum, das an allen drei Messetagen stattfinden soll. Alle Gäste können kostenlos teilnehmen und sich an den Diskussionen zu unterschiedlichen Themen beteiligen.

KVP – Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Oft werden bestehende Abläufe durch innovative, neue Prozesse ersetzt, um Gewinne zu optimieren und wirtschaftlicher zu arbeiten. Dabei spielt die Qualitätssicherung eher eine untergeordnete Rolle. Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess stellt diese jedoch an erste Stelle.

Um den kontinuierlichen Verbesserungsprozess genau von innovativen Veränderungen zu unterscheiden, sollten deren Ziele genauer betrachtet werden. Beide dienen der Qualitätssicherung, sind aber unterschiedlich stark auch auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtet.

Verbesserungen mit Hilfe althergebrachten Methoden

In der Qualitätssicherung werden häufig innovative Methoden genutzt, um Abläufe zu verändern und Gewinne zu maximieren. Natürlich liegt auch ein Fokus auf der Qualitätssicherung, aber auch die Effizienz spielt eine wichtige Rolle. Ist von KVP, kontinuierlichen Verbesserungsprozessen, die Rede, setzt das Qualitätsmanagement auf bereits bestehende Prozessabläufe, die nach und nach optimiert werden. Damit soll hauptsächlich eine gleichbleibend hohe oder sogar verbesserte Qualität gewährleistet werden, ohne die Qualitätssicherungsmethoden völlig zu verändern.

Wer in seiner Qualitätssicherung auf ein Management nach ISO 9001 setzt, muss in der Lage sein, alle stattfindenden Prozesse genau zu definieren und deren Verbesserung nachzuweisen. Um den kontinuierlichen Verbesserungsprozess abbilden zu können, muss das Qualitätsmanagementsystem sämtliche Führungsprozesse, Kernprozesse und auch die unterstützenden Nebenprozesse nachweisen. Nur so ist es möglich, die Verbesserungen eindeutig darzustellen und entsprechend nachzuweisen.

Bei der kontinuierlichen Verbesserung steht die Optimierung der Qualitätssicherung im Mittelpunkt. Die KVP sind nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet. Um diese umzusetzen, sollten die Mitarbeiter entsprechend geschult werden. Die Norm ISO 9001 verlangt von den Unternehmen eine ständige Verbesserung des eigenen Qualitätsmanagementsystems. Dies sollte selbst verpflichtend Bestandteil der Qualitätspolitik sein.

In Japan setzen die Unternehmen bereits seit langer Zeit auf kontinuierliche Verbesserungsprozesse. Dort sind sie unter dem Begriff Kaizen bekannt. Dieser Begriff wird in der Fachliteratur häufig erwähnt.