Centerlining zur Verbesserung der Maschineneffizienz

Arbeiten Maschinen nicht stabil, lässt sich eine einheitlich gute Qualität einfach nicht gewährleisten. Hier kommt das Centerlining ins Spiel, ohne das diese Prozesse nicht zuverlässig ablaufen könnten. Was es damit auf sich hat, dazu jetzt mehr.

Unter dem Begriff Centerlining ist eine Methode zu verstehen, dank der sich die hohe Qualität in der Verarbeitung sicherstellen lässt. Nur eine einheitlich gute Qualität gewährleistet schließlich niedrige  Produktionskosten und zufriedene Kunden. Worum es geht ist Methoden zu finden, die in den unterschiedlichsten Betrieben zum Tragen kommen können. Deshalb handelt es sich beim Centerlining auch nicht um eine streng definierte Methode, sondern mehr um einen variablen Prozess.

Schritt für Schritt zum Controlling mit Centerlining

Doch auch der hört natürlich auf gewisse Grundschritte, die sich immer wiederholen lassen, sofern dies möglich ist. Insgesamt definieren Experten fünf Arbeitsprozesse des Centerlinings heraus, welche lauten:

  • Die Schlüsselvariablen erstellen
  • Den Variablen Grenzwerte zuordnen
  • Die Einhaltung der vorher definierten Schlüsselvariablen überwachen
  • Langfristige Schlüsselvariablen ebenfalls überwachen
  • Die Grenzwerte erneut überprüfen

Je nach Bedarf lässt sich dieses Grundschema beliebig oft wiederholen. Um die Schlüsselvariablen ausfindig zu machen ist Expertenwissen unumgänglich. Zunächst müssen die vorhandenen Daten entsprechend analysiert und ausgewertet werden. Hier kommt die SPC-Methode in Frage. Die Abkürzung steht für Statistical Process Control und meint eine Sammlung unterschiedlicher Auswertungskriterien und deren computergestützte Auswertung. Erst wenn die Grundlagen schließlich mit etwas Vorarbeit geleistet wurden, geht es an das eigentliche Controlling der Qualität mit Hilfe der Centerlining-Methode.

Immer das Ziel im Blick behalten

Das selbstgesetzte Ziel sollte es sein, stetig die vorhandene Qualität zu verbessern, sofern dies eben im Bereich des Möglichen liegt. Dazu gibt es inzwischen viele hilfreiche Tools, die entsprechend ihrer Vorgaben einzusetzen sind. Wo der Mensch nicht mehr weiterkommt, helfen computergestützte Programme weiter, viele auf der Basis künstlicher Intelligenz. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema kann sich auszahlen.

Die Plasmavorbehandlung

Um optimale Ergebnisse bei der Beschichtung und Verklebung von Teilen zu erzielen, ist in vielen Fällen eine spezielle Vorbehandlung essentiell. Dafür gibt es Verfahren, die umweltfreundlich und äußerst effektiv sind. In diesem Beitrag geht es um die sogenannte Plasmavorbehandlung. 

Die Oberflächen von Kunststoffen, Glas oder Metallen muss zwingend feinstgereinigt sein, um eine sicher haftende Beschichtung oder Verklebung zu gewährleisten. Bislang werden dafür vorwiegend nass-chemische Reinigungsverfahren genutzt. Die Vorbehandlung ist aber auch völlig chemiefrei möglich.

Die Plasmavorbehandlung als neues Verfahren mit viel Potenzial

Bislang wurde für die Vorbehandlung von Kunststoffen, Glas und Metallen vor allem nass-chemische Reinigungsverfahren eingesetzt. Damit sollten die Teile feinstgereinigt werden und gleichzeitig die Oberflächenenergie in ein optimales Verhältnis gesetzt werden. Nur auf diese Weise kann eine sichere Haftung unterschiedlichster Beschichtungen und Verklebungen gewährleistet werden. Allerdings ist dies ein zeitaufwändiger und vor allem umweltbelastender Prozess. Eine vielversprechende Alternative bietet das Openair-Plasma-Verfahren, welches eine umweltfreundliche Vorbehandlung auf besonders wirtschaftliche und effiziente Weise ermöglicht.

Dieses Verfahren bewirkt in Sekundenschnelle die mikrofeine Teilereinigung ohne jeglichen Einsatz von chemischen Stoffen. Gleichzeitig wird die Materialoberfläche der Teile aktiviert, um in nachfolgenden Arbeitsschritten eine verbesserte Benetzbarkeit und eine langzeitstabile Haftung unterschiedlichster Beschichtungen hervorzurufen. Ein einziger Arbeitsschritt reicht aus, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Folgeprozesse unmittelbar danach durchführbar

Sobald das Openair-Plasma-Verfahren abgeschlossen ist, können die Folgeprozesse durchgeführt werden. Lackieren, Bedrucken oder Verkleben ist direkt im Anschluss daran möglich. Dieses Verfahren der Vorbehandlung lässt sich bequem in den vorhandenen Fertigungsprozess integrieren. Es besteht außerdem die Möglichkeit, es abseits der Fertigungsstrecke durchzuführen.

Die Plasmavorbehandlung sorgt vor allem bei Kunststoffen dafür, dass die Oberfläche stark aktiviert wird. Die Oberflächenenergie des Kunststoffs wird erhöht und ist nach der Vorbehandlung deutlich höher als die der Beschichtung. Dadurch wird ein hervorragendes Ergebnis in der Oberflächenveredelung erzielt. Lackverläufe werden homogen und Verklebungen und Beschichtungen haften langzeitstabil. Sie halten selbst starken Beanspruchungen stand.