Nachhaltiges Lieferkettenmanagement richtig umsetzen

Die Forderungen nach einer überschaubaren Lieferkette für Produkte wächst, zumal dies auch für Unternehmen mehr und mehr ein wichtiger Faktor in Sachen Qualitätssicherung darstellt. Doch wie lässt sich diese Anforderung für ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement am besten umsetzen?

Damit Firmen besser Bescheid wissen, wie sie die Übersicht über ihre Lieferketten behalten, hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit seinem Kompass Nachhaltigkeit (kurz KMU) eine gute Übersicht herausgegeben. Hier geht es in den Kernpunkten darum, sich neue Lieferketten zu erschließen, diese überschaubar zu machen und auch regelmäßig hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit zu überprüfen.

Arbeit, die sich lohnt.

In Unternehmen hört die Qualitätssicherung nicht bei der Produktion auf. Es geht auch darum, die Waren sicher und vor allem umweltfreundlich zu exportieren und Rohstoffe zu importieren. Der Endkunde will wissen, wo etwas herkommt und welche Wege es zurückgelegt hat, ehe es bei ihm angekommen ist. Das stellt die Verantwortlichen vor ganz neue Herausforderungen, denn es gilt die kompletten Lieferketten nicht nur zu überdenken und vollkommen neu zu strukturieren, sie müssen auch regelmäßig auf ihre Wirksamkeit und Logistik hin überprüft werden. Auch hier darf der hohe Anspruch der Qualitätssicherung nicht aufhören. Eine ganz neue Herausforderung für Auftraggeber und Auftragnehmer, die den Blick über den Tellerrand absolut notwendig macht.

Nachhaltiges Lieferkettenmanagement umsetzen

Dabei stehen ganz unterschiedliche Fragen im Fokus. Wie lässt sich die Lieferung langfristig möglichst authentisch und praktisch planen? Mit welchen Logistikpartnern lohnt sich hier eine sinnvolle Kooperation? Wie kann ich Anreize schaffen, gemeinsam in ein Boot beziehungsweise einen LKW zu steigen und eine nachhaltige Lieferkette zu planen? Und nicht zuletzt: Wie sieht mein ganzheitlicher Ansatz aus? Es müssen klare Regeln für alle Lieferanten eingehalten werden, sonst kann es sich lohnen Verträge zu kündigen und Alternativen zu suchen. Es gilt, sich gemeinsam zu verbessern und weiterzuentwickeln. Wer da nicht mitzieht, der ist raus!

Was ist Membranfiltration?

Fertigende Betriebe sind ständig auf der Suche nach neuen Methoden, um die Qualität ihrer Produkte zu steigern. Gleichzeitig sollen die Produktionskosten so gering wie möglich gehalten werden. Mit Hilfe von Membranfiltration könnte dies erreicht werden.

Die Methoden der Qualitätssicherung entwickeln sich kontinuierlich weiter. Auch die Membranfiltration zählt zu diesen Methoden. Sie lässt sich in den verschiedensten fertigenden Betrieben einsetzen.

Membranfiltration mit großem Potenzial

Die Membranfiltration zählt zu den physikalischen Trennverfahren. Sie ist in der Lage, Moleküle unterschiedlichster Größen voneinander zu trennen. Auch Moleküle mit verschiedenen Eigenschaften können mit Hilfe der Membranfiltration getrennt werden. Das Ganze funktioniert mit einem großen Druckunterschied links und rechts der Membran.

Dabei wird ein einzelner Zufuhrstrom durch ein komplexes Membransystem gelenkt. Dieses Membransystem teilt den Strom in Permeat und Retentat. Durch die Membran gelangen nur bestimmte Komponenten des Zufuhrstroms. Die winzigen Poren im Membransystem sind so klein, dass sie selbst in einem Rasterelektronenmikroskop unsichtbar bleiben.

Vier Membranen für unterschiedliche Stoffe

Grundsätzlich wird bei der Membranfiltration zwischen vier Membrantypen unterschieden. Diese sind so zugeordnet, dass sie der Größe des zu trennenden Stoffes entsprechen. Es gibt die Umkehrosmose, die Nanofiltration, die Ultra- und die Mikrofiltration.

Die Membranfiltration bringt viele Vorteile mit sich. Sie kann die Kosten verringern und gleichzeitig die Produktqualität steigern. Dieses System ist sehr flexibel und lässt sich bequem in bestehende Abläufe integrieren. Es kann für Stoffe unterschiedlichster Viskosität eingesetzt werden. Da verschiedene Membrantypen zur Verfügung stehen, kann energieeffizient und äußerst effektiv gearbeitet werden.

Außerdem sind Membranfiltrationssysteme kostengünstig in der Anschaffung. Im Vergleich mit anderen Systemen schneiden sie mit Bezug auf die Kosten sehr gut ab. Dank weniger Arbeitsschritte wird ein enormer Reinheitsgrad erzielt. Gleichzeitig spiegelt sich die Effizienz auch im Gesamtertrag wieder.