20. Januar 2024 / Redaktion / 0 Comments
Kunststoff-Schleifkörper sind in der Lage, besonders glatte Oberflächen zu erzeugen. Sie eignen sich hervorragend für das Gleitschleifen von Metallteilen und rufen einen außergewöhnlichen Glanz hervor.
Vor allem in der Luftfahrtindustrie und in der Medizintechnik können Kunststoff-Schleifkörper hervorragende Ergebnisse beim Gleitschleifen erzielen. Eine ganz besondere Technologie kommt dabei zum Einsatz.
Neuartige Schleifmineralbasis sorgt für außergewöhnliche Ergebnisse
Im Labor des Oberflächentechnikspezialisten Walther Trowal wurde eine neuartige Schleifmineralbasis entwickelt, die Kunststoff-Schleifkörper zu außergewöhnlichen Leistungen befähigt. Beim Gleitschleifen ist damit eine lange Prozessstabilität gewährleistet. Damit wird nicht nur die Bedienung vereinfacht, sondern auch ein gezieltes Prozess-Tuning ermöglicht, das gleichbleibend hohe Qualität sicherstellt.
Die entwickelte Schleifmineralbasis sorgt außerdem dafür, dass der pH-Wert des Prozesswassers über einen längeren Zeitraum stabil bleibt. Dadurch wird die Wirksamkeit der Compounds stark verbessert. Durch diesen Einfluss der Schleifmineralbasis werden einige Arbeitsschritte überflüssig, wodurch die Bedienung der Compounds vereinfacht wird. Da der pH-Wert des Prozesswassers konstant bleibt, entfallen die regelmäßigen Messungen und die Zugabe von Pufferchemikalien zum Ausgleich.
Neue Kunststoff-Schleifkörper unabhängig vom Wasserhärtegrad
Die neu entwickelten Kunststoff-Schleifkörper funktionieren scheinbar völlig unabhängig vom Härtegrad des Wassers. Auch der übliche Verschleiß tritt erst viel später ein. All die genannten Eigenschaften sorgen dafür, dass die Gleitschleifanlagen mit den neuen Kunststoff-Schleifkörpern deutlich effizienter betrieben werden können.
Auch die Nachhaltigkeit hat sich dank der Neuentwicklung stark verbessert. Da auf die Zugabe weiterer Chemikalien verzichtet werden kann, arbeiten die Kunststoff-Schleifkörper viel umweltfreundlicher als die üblichen Varianten.
Das Unternehmen Walther Trowal hat sich auf dem Gebiet des Gleitschleifens längst einen großen Namen gemacht. Alle Komponenten, die für die aufwendigen Prozesse notwendig sind, wurden in dem Unternehmen selbst entwickelt. Da damit alles aus einer Hand stammt, sind sie perfekt aufeinander abgestimmt und sorgen somit für hervorragende Ergebnisse. Walther Trowal unterstützt außerdem bei den umfangreichen Genehmigungsverfahren und hilft bei Zertifizierungen. Auch auf die Umwelt achtet das Unternehmen. Die entstehende Abluft bei der Herstellung der Kunststoff-Schleifkörper wird entsprechend nachbehandelt, sodass alle Umweltrichtlinien stets erfüllt werden.
6. Januar 2024 / Redaktion / 0 Comments
In der modernen Qualitätssicherung ist es entscheidend, nicht nur zuverlässige Systeme, sondern auch flexible Datenverarbeitung und Vernetzung zu nutzen. Unternehmen setzen nicht mehr ausschließlich auf menschliches Urteilsvermögen, sondern integrieren Künstliche Intelligenz (KI), die durch Robotik und Computeranalysen Fehlerquellen erkundet. KI ermöglicht nicht nur schnelle Fehlererkennung, sondern auch kontinuierliches Lernen und langfristige Fehlerprävention durch selbstständige Anpassung an komplexe Datensysteme.
Im Rahmen der Qualitätssicherung kommt es heute nicht mehr allein auf geeignete Systeme an, die ihnen zugeordnete Aufgaben zuverlässig erfüllen. Es geht vielmehr darum, valide Daten entsprechend flexibel auszuwerten und eine Vernetzung zwischen den einzelnen Bereichen herzustellen. Nur so ist es möglich, konkurrenzfähig zu bleiben.
Auf menschliches Urteilsvermögen allein verlassen sich Unternehmen im Zuge der Qualitätssicherung längst nicht mehr. Zu schnell entgeht dem Auge etwas, kleinste Ungereimtheiten sind die Folge. Zudem ist es mehr als ermüdend, ständig alle Werkteile zu inspizieren. Das erledigen inzwischen Maschinen. Eine Mischung aus modernster Robotik und gezielten Computeranalysen hilft, Fehlerquellen auszuloten und zu sondieren. Doch das ist kaum noch ohne KI möglich. Die Abkürzung steht für Künstliche Intelligenz. Sie ermöglicht es erst, dass sich Computer nicht nur vernetzen, sondern im Work Flow sogar unterstützen können.
Das volle Potenzial ausschöpfen
KI hat das Potenzial Daten nicht nur auszuwerten, sondern daraus zu lernen und diese Erfahrungen entsprechend an das gesamte System weiterzugeben. Auf diese Weise ist es möglich, Fehler nicht nur zu erkennen, sondern langfristig dafür zu sorgen, dass diese nicht mehr auftreten können. Dabei stehen unterschiedliche Analyseverfahren zur Verfügung, wie Bildanalysen und Signalanalysen. Hier können Soll-Ist-Vergleiche durchgeführt werden, um auf eventuell auftretende Abweichungen in Sekunden zu reagieren.
Was KI heute schon kann
Anders als bei regelbasierenden Systemen ist es KI-Modellen möglich, auf der Basis des sogenannten Machine Learnings selbst komplexe Datensysteme zu händeln und die Informationen sinnvoll auszuschöpfen, egal wie umfangreich sie auch sind. Die Grundlage dafür bilden Applikations- und Betriebsdaten. Gegenüber Regelsystemen hat KI den einmaligen Vorteil, selbst dazulernen zu können. Hier ist es nicht länger nötig, dass der Mensch eingreift und neue Programmierungen in Form von Updates in regelmäßigen Abständen auf den Weg bringt. Das macht es effizienter und besser als bestehende Systeme, zumal sich KI einfach überall einbinden lässt.