Automobilindustrie erschließt neuen Markt

Für die Automobilindustrie gibt es derzeit Grund zum Feiern. Laut Informationen der Automobilwoche hat sie sich neue Märkte im Iran erschlossen. Möglich ist das erst seit Beginn diesen Jahres, durch eine Aufhebung von Sanktionen im Land. Nun ist der Weg frei, neue Umsätze zu generieren und ordentlich zu investieren. Potenzial ist schließlich vorhanden.

Im Iran leben rund 80 Millionen Menschen. Und von denen brauchen künftig viele ein neues Auto, die perfekten Voraussetzungen also für die deutsche Automobilindustrie. Der neu erschlossene Absatzmarkt ist riesig, kein Wunder dass Daimler als erster Autohersteller bereits seinen Einstieg in diesen Geschäftszweig angekündigt hat. Die Firmenvorsitzenden haben sogar schon entsprechende Absichtserklärungen unterschrieben und damit mehr als deutlich gemacht, wo es zukünftig hingehen soll. Dabei ist der Markt gar nicht so neu für den Konzern. Schon vor der Einführung der Sanktionen war Daimler mit seinen Nutzfahrzeugen geschäftlich im Iran tätig. Kein Wunder, dass der Konzern nun wieder hin drängt. Es gibt bereits das erste Geschäft in Teheran, weitere sollen natürlich schnellstmöglich folgen.

Der Iran als Exportschlager?

Auf 1.000 Bewohner kommen im Iran 147 Autos. Allein im Jahr 2014 verzeichneten die Behörden mehr als eine Millionen Neuzulassungen. Ein lukrativer Markt also, der sich stetig weiterentwickelt. Experten sind sich einig, die Zahl der Neuzulassungen könnte künftig sogar auf mehr als drei Millionen steigen. Und die Automobilindustrie ist dabei längst nicht die einzige Branche, die eine große Zukunft im Irak sieht. Auch Maschinen und Maschinenteile gelten dort als längst überholt und könnten bald stark nachgefragt sein. Trotz aller Prognosen will trotzdem vorerst lediglich Audi investieren und für sich den Markt erschließen. Alle anderen Zulieferer zeigen sich zurückhaltend und wollen die Geschäfte erst einmal beobachten. Neben all den Chancen besagen die realen Zahlen nämlich, dass auch in der saktionsfreien Vergangenheit die Exportrate von Automobilen in den Iran eher gering war. Ob sich das künftig ändert werden wohl erst die kommenden Monate und Jahre zeigen.


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