7. März 2017 / Redaktion / 0 Comments
Das Deutsche Institut für Normung e. V. feiert in diesem Jahr ein großes Jubiläum. Es kann auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken. Doch welche Entwicklung hat DIN im vergangenen Jahrhundert durchlaufen?
Wer seit 100 Jahren besteht, darf zu Recht stolz sein. Das Deutsche Institut für Normung e. V. zeigt in einem Internetspecial auf seiner Webseite einen eindrucksvollen Abriss seiner 100-jährigen Geschichte. Mehr dazu am Ende dieses Beitrags.
Vom „Normenausschuss der deutschen Industrie“ zum „Deutschen Institut für Normung e. V.“
Ganze 100 Jahre ist es nun her, dass der Vorläufer des heutigen Instituts für Normung gegründet wurde. Im Jahr 1917 entstand somit die erste nationale Normungsorganisation der Bundesrepublik Deutschland. Doch schon 1926 erfolgte die erste Umbenennung in „Deutscher Normenausschuss“. Der Grund hierfür lag nahe, denn bislang war die Organisation ausschließlich für die Industrie gegründet worden. Dies sollte nun anders werden. Erst 1975 erhielt das Deutsche Institut für Normung e. V. DIN seinen heutigen Namen.
Die DIN heute
Im Laufe der vergangenen 100 Jahre hat sich DIN zu einem weltweit führenden Normungsausschuss entwickelt. Mehr als 30.000 Experten zählt das Institut inzwischen. Sie arbeiten an Standards und Normen für alle erdenklichen Themenbereiche. So gibt es beispielsweise Normen für Sportgeräte, für Soundsysteme oder für die verschiedenen Bereiche der Baubranche. Diese Normen und Standards dienen sowohl Herstellern als auch Verbrauchern als Richtlinie.
Sie ermöglichen es unterschiedlichen Herstellern miteinander zu arbeiten, in dem die Normen etwa sicherstellen, dass die einzelnen Produktbestandteile zusammenpassen. Und auch so manch Verbraucher würde ohne DIN-Norm sicher im Alltag verzweifeln, weil jeder Hersteller nach seinem eigenen Gusto produzieren würde.
Eine spezielle Webseite rund um das 100-jährige Bestehen des Deutschen Instituts für Normung e. V. bietet zahlreiche Informationen und wichtige Daten. Außerdem informiert ein integrierter Terminkalender über wichtige Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Erfahren Sie unter http://www.din.de/de/din-und-seine-partner/100 alles Wissenswerte zum DIN!
20. Februar 2017 / Redaktion / 0 Comments
Speziell im Bereich der Fertigung hochsensibler Medizinprodukte muss alles blitzsauber und ordentlich sein. Kaum sonst wo, kann Qualitätssicherung sprichwörtlich Leben retten. Genauigkeit minimiert das Risiko von Rückständen erheblich. Mit moderner CO2 Schneestrahlreinigung gibt es hier eine weitere Möglichkeit.
Schnee mitten im Sommer? Wenn es nach der neusten Untersuchung der Universität Tübingen geht, dann ist das die Zukunft der automatisierten Reinigung. Hier untersuchte man jüngst in einer Studie die Reinigungswirkung der so genannten Schneestrahlreinigung mit Hilfe von CO2. Die soll vor allem bei der Herstellung von medizinischen Produkten Verwendung finden, wenn es beispielsweise um die Fertigung von OP-Besteck oder Implantaten geht. In diesem Segment ist Sauberkeit so wichtig wie nirgendwo sonst. Doch trotz größter Hygienemaßstäbe bleiben oft kleinste Partikel, Trennmittel oder Grate an den Produkten haften. Diese gilt es sicher und rückstandslos zu entfernen und zwar so vorsichtig, dass dabei die Oberflächen und Eigenschaften der sensiblen Produkte bestehen bleiben und nicht geschädigt werden.
Schneestrahlenreinigung für besonders sensible Produkte geeignete
Eine Herausforderung für gängige Reinigungsmethoden auf Wasserbasis, nicht aber für die CO2 Schneestrahlreinigungs-Methode. Dabei kommt flüssiges Kohlendioxid zum Einsatz am Werkstoff. Es wird mittels Tank dem Reinigungssystem zugeführt und dann per Düse eingespeist. Durch Druckluft entsteht ein Schnee/Gas-Gemisch, dem die Entwicklung ihren unverwechselbaren Namen verdankt. Dabei erreicht die Geschwindigkeit des Aufbringens den Überschall und arbeitet doch ungeahnt schonend. Die Effekte die sich auf die Oberfläche auswirken sind dabei mechanisch, thermisch und sublimierend in einem.
Traditionelle Reinigungsmethoden zuerst
Die Wissenschaftler der Universität Tübingen konnten nachweisen, dass dabei die beste Reinigungswirkung erzielt wird, wenn zunächst auf traditionelle Art und Weise das Produkt gereinigt wird, und abschließend noch einmal das Kohlendioxid zum Einsatz kommt.
9. Februar 2017 / Redaktion / 0 Comments
Die Messtechnik mit Blick auf das Schlagwort Industrie 4.0 steht vor ganz neuen Aufgaben und Herausforderungen. Es ist interessant zu lesen, wie die Qualitätssicherungsexpertin Professorin Gisela Lanza die veränderte Rolle dieser Technologie einschätzt.
Professorin Gisela Lanza gilt eine Koryphäe auf ihrem Gebiet. Sie unter anderem beim Automobilkonzern Daimler tätig, ist Inhaberin des Lehrstuhls für Produktionssysteme und Qualitätsmanagement des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und Institutsleiterin am Institut für Produktionstechnik (wbk). Erfahrung genug also, sich einmal mit der Rolle der neusten Messtechnik auseinanderzusetzen.
Die Anforderungen steigen, da ist sich die Expertin sicher. So steht vor allem die Sensorik im Mittelpunkt der neue Aufgaben an die Messinstrumente. Diese sollen künftig in der Lage sein, den gesamten Prozess vom Anfang bis zum Ende zu dokumentieren und entsprechend auszuwerten. Bislang sind lediglich Stichproben möglich. Schon bald soll die Qualitätssicherung zu 100 Prozent gewährleistet sein. Alles eine Frage der Zeit.
Messtechnik: Mit Strategie zum Erfolg?
Adaptive Qualitätsregelstrategien wie zum Beispiel Pairing-Strategien sollen künftig wiederbelebt werden, um Prozesse flexibler zu gestalten und diese besser zu koordinieren. Dabei gilt es, alle Faktoren der Fertigung in die Bewertung einfließen zu lassen. Das stellt die Qualitätssicherer trotz vorhandener Technologien noch immer vor die große Aufgabe, all diese Prozesse nicht nur bewertbar, sondern auch bezahlbar zu machen. Alles darf keine Kosten verschleudern, muss übersichtlich bleiben und trotzdem dürfen keine Fehler passieren. Noch ist das die wohl größte Herausforderung an der ganzen Sache, doch keinesfalls eine Unlösbare, ist sich Lanza sicher.
Was es braucht ist eine Software-Struktur die auch riesige Datenmengen sicher und übersichtlich fassen und auswerten kann. Sensorennetzwerke sind als Grundlage gefragt, denn diese sind besser zu steuern als Einzelsensoren. Ob Industrie 4.0 dann sogar in Echtzeit funktioniert oder die Auswertungsprozesse doch länger dauern und umfangreicher sind als gewünscht, das muss und wird sich erst noch zeigen. Welche Rolle die Chinesen dabei spielen, auch dazu hat die Professorin eine interessante Meinung. Die Kollegen von Produktion hatten Gisela Lanza im Interview: Industrie 4.0 revolutioniert die Messtechnik
12. Januar 2017 / Redaktion / 0 Comments
Die Zeichen für die Automobilbranche stehen auf technischen Fortschritt und das vordergründig nicht nur bei der Produktion, sondern in der Qualitätssicherung. Bislang verließen sich die Autobauer hier auf taktile Systeme, allerdings laufen neue optische Messzellen diesen langsam den Rang ab.
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12. Dezember 2016 / Redaktion / 0 Comments
Kurz nachdem Google seine Datenbrille auf den Markt brachte, verkündete beispielsweise BMW eine solche Brille in der Produktion zu verwenden. Google Glass ist inzwischen zwar längst verschwunden, das Thema der Augmented Reality kommt im Verbund mit dem Schlagwort Virtual Reality aber mächtig wieder. (mehr …)